S 25
18. Juni 2017 19:00 Uhr

Konzert im Rahmen des Festivals "Sommerliche Serenade 2017"

Musique à Vent

Das Hamburger Bläserquintett, bestehend aus den Solobläsern der Hamburger Camerata, präsentiert Werke aus den beiden Hochzeiten der Bläserliteratur.

War Joseph Haydn der Pionier der Streichquartettliteratur, so ist sein Äquivalent für das Bläserquintett ganz eindeutig der böhmische Flötist Anton Reicha gewesen, der zahlreiche höchst virtuose Quintette komponierte. In Bonn lernte er als Orchesterkollegen Ludwig van Beethoven kennen, dessen berühmtes Es-dur-Oktett op. 103 das Hamburger Bläserquintett in einer höchst reizvollen Bearbeitung von Guido Schäfer präsentieren wird.

Die Franzosen Jacques Ibert und Pierre-Max Dubois griffen im 20. Jahrhundert den Geist der Klassik mit seinen klaren Formen wieder auf und bedienten sich dabei gerne der Holzblasinstrumente mit ihren Artikulationsmöglichkeiten und exzentrischen Klangfarben.

Die Brücke bildet eines der raren Werke aus der Romantik: Das Quintett des französischen Flötisten Paul Taffanel, das die typisch romantische Melancholie mit der klassizistischen Spielfreude der Bläser zu verbinden versteht.

Eintritt: 25,00 / 15,00 Euro Ermäßigung für Schüler und Studenten an der Abendkasse Kartenvorverkauf: an der Kasse des Jenisch Hauses, Dienstag bis Sonntag 11-18 Uhr, Kartenreservierung: Telefon 040 / 82 87 90

Das Hamburger Bläserquintett spielt Werke für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott
von Ludwig van Beethoven, Anton Reicha, Pierre Max Dubois, Jacques Ibert und Paul Taffanel

Imme-Jeanne Klett, Flöte

Gonzalo Mejia, Oboe

Johann-Peter Taferner, Klarinette

Jan-Niklas Siebert, Horn

Markus Pfeiff, Fagott

Mitwirkende


Bläserquintett der Hamburger Camerata