Donnerstag
05. Juni 2025 19.30 Uhr

Camerata concertante V

18.45 Uhr Einführung

Antonín Dvořák
Serenade für Bläser d-Moll op. 44

Béla Bartók
Divertimento für Streichorchester

Wolfgang Amadeus Mozart
Divertimento D-Dur KV 251 für Oboe, zwei Hörner und Streicher

Hamburger Camerata
Joanna Kamenarska, Violine und Leitung

Im besten Fall sollen sie ja alle einträchtig zusammenwirken: die Blas- und die Streichinstrumente eines Orchesters. Bisweilen kann es aber auch zu verblüffenden Hörerfahrungen führen, die Register einmal separat zu erleben. Und wenn Werke für Streichorchester in der Musikgeschichte ohnehin eine lange Tradition haben, so entspricht es nur dem Geist des „Camerata concertante“-Mottos, dass sich zum Ende der Saison auch die Bläser:innen der Hamburger Camerata einmal als „konzertierendes“ Ensemble im Ensemble präsentieren dürfen! Auf dem Programm dieses Konzerts stehen also drei Werke, die die traditionelle Besetzungsvielfalt der Serenaden- bzw. Divertimento-Gattung auskosten, um die unterschiedlichen Qualitäten der Orchestersektionen in den Vordergrund zu rücken: Dvořáks viel zu selten gespielte Serenade op. 44 zeigt sich inspiriert von Mozarts großem Bläserstück, der „Gran Partita“. Bartóks Divertimento wiederum orientiert sich an der barocken Form des „Concerto grosso“, das durch den typischen Wechsel aus solistischen und Tutti-Passagen innerhalb des Streichorchesters gekennzeichnet ist. Und Mozarts Divertimento KV 251 führt die Streicher und ausgewählte Blasinstrumente klangvoll zusammen.


Joanna Kamenarska | Violine und Leitung