Alexander Zemtsov

Alexander Zemtsov ist einer der vielseitigsten Musiker seiner Generation, auf der heutigen Musikbühne hat er als Bratschist und Dirigent internationale Anerkennung erlangt.

Sein Debüt als Dirigent gab er 2014 in Finnland mit dem Lappeenranta Symphony Orchestra, was ihm weitere Einladungen zur Sinfonia Finlandia und der Pori Sinfonietta in Finnland einbrachte. 2017 folgte ein umjubeltes Konzert und eine Live-Übertragung mit dem Bulgarischen Nationalen Radio-Sinfonieorchester mit Mischa Maisky als Solist. 2018 dirigierte er das Mannheimer Kammerorchester und das OZM Dortmund in Deutschland sowie das Operntheater Rijeka in Kroatienmit Tschaikowskis Ballett „Der Nussknacker“. Im gleichen Jahr folgte sein Debut mit dem Liaoning Symphony Orchestra in China, dem Wiedereinladungen folgten. Hoch gelobt wurde das Konzert mit der Solistin Tabea Zimmermann und dem Sofia Philharmonic Orchestra im Dezember 2018. Im Februar 2020 debütierte er als Operndirigent mit der Oper „Aleko“ von Sergji Rachmaninov an der Ukrainischen Nationaloper in Kiew, April 2021 assistierte er Vladimir Jurowsky beim London Philharmonic Orchestra und im Oktober 2021 hatte Alexander Zemtsov sein Debüt beim London Philharmonic Orchestra.

Alexander Zemtsov ist Mitglied im LEAD! Programm, wo er als Bratschen-Mentor und Dirigierassistent von Jukka-Pekka Saraste mitarbeitet. I. 2015 wurde Alexander Zemtsov zum künstlerischen Leiter und Dirigenten des Internationalen Neuen Sinfonieorchesters (INSO) in Lemberg ernannt, was dem multinationalen deutsch-russisch-ukrainisch-jüdischen Musiker die Rolle eines „Botschafters des Friedens“ in der Ukraine einbrachte, mit dem Ziel, durch Musik Frieden und Einheit zu schaffen.

Im Alter von 23 Jahren wurde Alexander Zemtsov zum Solo-Bratscher des London Philharmonic Orchestra ernannt. Nach zehn Jahren als Leiter der Bratschengruppe des LPO verließ er es 2012, um sich ganz seiner anspruchsvollen Karriere als Solist und Dirigent zu widmen.