S 12
01. Februar 2018 20:00

In Memoriam Eino Juhani Rautavaara

Musik, die Komponisten zu Ehren eines großen Kollegen geschrieben haben, stehen im Zentrum des zweiten Krypta-Konzertes. Sein jüngstes Werk für Viola solo schrieb der finnische Komponist Kalevi Aho im Gedenken den Grandseigneur der neuen Musik in Finnland: Einojuhani Rautavaara. Hiyoli Togawa spielte im August 2017 die Uraufführung dieses Werkes; nun stellt sie es bei den Krypta-Konzerten vor. Wer Kammermusik für Bläser schreibt, kommt am Vorbild von Mozart nicht vorbei. So erging es auch dem dänischen Nationalkomponisten und Mozart-Fan Carl Nielsen. Ein Probenbesuch, bei dem Mozarts Bläserquintett auf dem Plan stand, inspirierte ihn zu seinem eigenen Quintett – und das ist ganz aus dem Geist der Wiener Klassik heraus geschrieben. „Das Einfache und Klare ist heute mystisch“, so erklärte Nielsen seine Vorliebe für klassische Schlichtheit, „weil eben die ganze Kunst so lange unter dem Einfluß von Unruhe, Lärm, Ekstase und Wildheit durchdrungen gewesen ist, daß uns die Sinne daran abgestumpft sind …“.

Benjamin Britten
Sarabande und Finale aus „Symple Symphony“ op.4

Carl Nielsen
Bläserquintett

Benajmin Britten
Lachrymae

Kalevi Aho
Solo XII für Bratsche – In memoriam Einojuhani Rautavaara

Einojuhani Rautavaara
Suite für Streicher

Das Hamburger Bläserquintett
Imme-Jeanne Klett, Flöte
Gonzalo Mejía, Oboe
Johann-Peter Taferner, Klarinette
César Cabañero Martínez, Horn
Markus Pfeiff, Fagott

camerata-krypta-konzerte.de

Mitwirkende


Bläserquintett der Hamburger Camerata

Gustav Frielinghaus

Violine und Leitung