Sophie Junker

Sopran

Nach ihrem Studium in ihrer Heimat Belgien sowie in London, feierte Sophie Junker 2010 ihren internationalen Durchbruch, in dem sie den London Händel Wettbewerb gewann. Der Sieg beim Cesti Wettbewerb bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik unterstützte ihren Aufstieg weiter. Sophie tritt nun regelmäßig mit Spitzendirigenten auf, zu denen Harry Bicket, Laurence Cummings Christian Curnyn, Christophe Rousset und Masaaki Suzuki zählen. Als „… unwiderstehlich bezaubernd“ (Zeitschrift Opera) beschrieben, genießt Sophie bereits eine feste Beziehung mit der Königlichen Oper Liège Wallonie und der Oper Angers-Nantes.
2016 feierte sie ihr amerikanisches Operndebüt in der Opera Lafayette und den Opernhäusern New Yorks und Washingtons. Auf der Konzertbühne tritt sie regelmäßig als Solistin mit dem Concerto Copenhagen und Lars Ulrik Mortensen, mit La Nuovo Musica unter David Bates sowie mit dem belgischen Ensemble Vox Luminis auf. Auftritte in der vergangenen Saison beinhalteten eine Couperin und Delalande Europa Tour mit Le Poème Harmonique und Vincent Dumestre, Konzerte mit Jonathan Cohens Ensemble Arcangelo, Bachs Johannes-Passion mit Ensemble 1704 sowie Haydns Die Schöpfung mit dem Russian National Orchestra in Moskau. Als begeisterte Liedersängerin, präsentierte sie kürzlich ein Reynaldo Hahn Programm bei der Juan March Stiftung in Madrid und war mehrmals beim Oxford Lieder Festival zu hören. Sophie Junkers geschmeidiger Sopran wird diese Saison in Mozarts Die Zauberflöte in Limoges und Caen, Monteverdis Vesper in Tokyo mit Maasaki Suzuki, Bachs Matthäus-Passion in Leipzig mit Paul McCreesh, Cupid in Purcells King Arthur in Belgien und den Niederlanden mit Vox Luminis sowie in einer Konzert-Tour in den Niederlanden mit Holland Baroque zu hören sein. Die Sängerin wird ihr Debüt als Zerlina in Don Giovanni in der Tchaikovsky Concert Hall in Moskau sowie als Sigismondo in Arminio beim Internationalen Handel Festival Göttingen feiern. Ihre CD-Aufnahmen beinhalten Sacrifices, Händels Esther mit Laurence Cummings, Grétrys L‘Épreuve Villageoise, Bachs Weltliche Kantaten mit dem Bach Collegium Japan unter Masaaki Suzuki, und neulich Stravaganza d’amore mit Pygmalion unter Raphaël Pichon.